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02.02.2012: Neues bei der Fasnet – bewirtetes Zelt auf dem Adenauerplatz – wiederbelebter Stadtwackel am Bromigen Freitag

Es gibt einiges Neues in der Fasnet. Der literarische Ausschuss hat getagt, die Partypässe sind vorbereitet, mehrere Tausend Luftballons warten aufs Aufpumpen und das erste Stück des Narrenzeppelins auf die Narrenbrüste, an denen es Haltung finden wird.
Im ersten Jahr sind es die Bächlesfischer, die auf dem Zeppelin-Heck Platz finden. Weitere Masken werden in den kommenden Jahren folgen, so dass sich ein echter Narr nach sieben oder acht Jahren den Narrenzeppelin komplett an die Brust stecken kann – Sammler aufgepasst, hier lockt ein mutmaßliches Objekt der Begierde. Auch die Orden werden in den kommenden Jahren ähnlich aussehen. Mit wechselnden goldenen Masken in der Mitte erscheinen sie edel närrisch und können sich sehen lassen.
Neu und für Jugendliche wichtig ist der Party-Pass. Da Jugendlichen der Personalausweis zur Besuchskontrolle nicht mehr für die Dauer einer Veranstaltung abgenommen werden darf, da die neuen Chips auslesbar sind, gibt es die Party-Pässe, die im Internet geladen und mit Bild ausgedruckt werden können. Die Veranstalter behalten dann die Party-Pässe und geben sie beim Verlassen der Veranstaltung an die Eigentümer wieder zurück. Damit ist dem Datenschutz Rechnung getragen und die Kontrolle, dass unter 18 Jährige nicht nach Mitternacht unterwegs sind, ist ebenfalls gegeben. Ohne Party-Pass gibt es bei der Fasnet auch keinen Einlass, an den Kassen gibt es noch einige für diejenigen, die ihn noch nicht haben.
Für die Bälle sind rund 70 Helfer derzeit auf den Beinen, schmücken das Graf-Zeppelin.-Haus und leisten Akkordarbeit, am Samstag steigt dort die Seniorenfasnet als erster Komplett-Durchlauf des Bürgerball-Programms. Unter dem Motto „Dschungelball im Gockelstall“ wird die Bühne mit einem Affentempel versehen, in dem der Elferrat Platz findet, mit bunten Urwald-Accessoires und origineller Aufmachung geschmückt. Seniorenfasnet und Bürgerbälle begrüßen Großwildjäger, Kannibalen und sonstige Gestalten, unter denen auch Tarzan und Jane nicht fehlen dürfen.
Eine weitere Neuerung bei der Straßenfasnet wird zum einen ein bewirtetes Zelt auf dem Adenauerplatz, zum anderen am Bromigen Freitag der wieder eingeführte Stadtwackel sein. Treffpunkt für diesen närrischen Zug durch die Gemeinde, zu dem auch die Häfler eingeladen sind, ist um 20 Uhr an besagtem Zelt. Das steht bei Heka und wird mit rund fünf mal zehn Metern Anlaufstelle und Treffpunkt sein, soll die Präsenz der Narren in der Stadt zeigen und die Straßenfasnet über den Narrensprung am Samstag, 18. Februar, hinaus wieder mehr in der Stadt verankern.


(Bericht Schwäbische Zeitung)

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