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05.07.2015: 18 Fanfaren- und Spielmannszüge feiern mit dem Fanfarenzug Graf Zeppelin.

„Da kommt die Musik“, sagte ein junges Mädchen. Stimmt: 18 Fanfaren- und Spielmannszüge aus der Region und aus dem Ausland haben sich am Umzug durch die Stadt Friedrichshafen beteiligt. Das sind umgerechnet gut 500 Musiker, die vom Zeppelin Museum über die Friedrich- und Schanzstraße Richtung Uferpromenade bis zur Musikmuschel marschierten und spielten.
Die Züge kamen aus Brochenzell, Salem, Sigmaringen, Obermarchtal, Oberzell, Hörbranz, Biberach, Langenargen, Lindau, Altkirch (Elsass), Königseggwald, Ravensburg und Tettnang. Aus Friedrichshafen waren neben dem FGZ, die Bürgergarde, der Seehasenspielmannzug und die „Count Zeppelin Pipes and Drums of Friedrichshafen“. Vermisst wurde von den Zuschauern der Häfler Seehasen-Fanfarenzug, der abgesagt hat.
Den Zuschauern bot sich ein buntes Bild an Uniformen und unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen. „Es ist fast schon ein wenig zu heiß“, begrüßte Oli Platz, erster Vorsitzender des FGZ, die Zuschauer, die sich die Schattenplätze entlang des Umzugweges teilten. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Morgens waren die Zugführer und geladene Gästen, darunter auch Martin Herzog, Alt-Oberbürgermeister und Minister a. D., Landrat Lothar Wölfle, Oberbürgermeister Andreas Brand, Vertreter des Mainzer Carneval Clubs, des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ aus Nordholz und Freunde aus Frankreich zum Empfang in das Zeppelin-Restaurant eingeladen. Die „Les Hussard d’ Altkirch“ eröffneten den Empfang musikalisch.

 


Oliver Platz resümierte kurz über den Werdegang des FGZ. „In 50 Jahren hatten wir vier erste Vorsitzende“, das sei auch ein Zeichen für die Sicherung des Bestandes, erklärte Platz. Im Gegensatz zu vielen anderen Musikzügen hat der FGZ keine Nachwuchssorgen. Die „Häfler Boygroup“ ist trotz ihrer 50 Jahre jung geblieben und „ist ein exzellenter Botschafter der Stadt“, fügt OB Brand hinzu, da der FGZ neben den Auftritten in der Fasnet, insbesondere eine repräsantive Aufgabe habe. „Ich hoffe nicht, dass sie mit 63 in Rente gehen“, sagte Brand und erinnerte an die Auftritte des FGZ in den Partnerstädten Friedrichhafens und bei anderen Auslandaufenthalten.

Bericht Schwäbische Zeitung


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